Konjunktur lässt nach verunsichert
New Yorker Aktienmärkte schließen schwächer

Zum Wochenausklang gingen die New Yorker Aktienmärkte schwächer aus dem Handel. Die Angst vor Milzbrand wirkte sich negativ auf das Geschäft aus. Der Dow Jones beendete die Woche mit einem Minus von 0,71 % auf 9 344,02 Punkten.

dpa-afx NEW YORK. Die Standardwerte an der New York Stock Exchange (NYSE) haben zum Wochenausklang am Freitag ihre jüngste Gewinnserie nicht fortgesetzt. Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende und ein gemischtes Konjunkturbild hätten die Stimmung belastet. Der Milzbrandfall in New York habe zudem verdeutlicht, wie angespannt die geopolitische Lage sei, sagten Marktbeobachter.

Der Dow Jones Index sank bis zum Schlussgong um 0,71 % auf 9 344,02 Punkte. Der Index hat sich damit erst im späten Handel wieder etwas von seinem Tagestief von 9 193,73 Zählern erholt. Auch der marktbreitere S&P 500 gab 0,53  % auf 1 091,61 Punkte ab.

Die jüngsten US-Konjunkturdaten hätten ein gemischtes Bild geliefert, hieß es am Markt. Zwar sei das US-Verbrauchervertrauen im Oktober in den USA nicht so stark rückläufig gewesen wie erwartet. Gleichzeitig hätten jedoch die Umsätze des US-Einzelhandels im September den stärksten monatlichen Rückgang seit fast zehn Jahren verzeichnet. Die positiven Effekte, die die optimistischen Gewinnprognosen von Juniper Networks und Adobe Systems hätten haben können, seien damit aber weitgehend verpufft.

Angesichts der Gewinne im Wochenverlauf wertete der Händler Michael Lyons von Morgan Stanley den Rückgang allerdings als "korrekte" Marktbewegung.

Pharmahersteller konnten gegen den Trend zulegen. Merck&Co verteuerten sich um 1,44 % auf 69,16 $, Johnson & Johnson um 0,75 % auf 54,99 $ und Pfizer um 1,49 % auf 40,86 $. Als Grund wurde die Sorge vor Terroranschlägen mit biologischen oder bakteriologischen Waffen genannt. Auch Biotech-Aktien waren weiter gefragt. Genentech gewannen 1,24 % auf 44,85 $ und Celera legten 1,13 % auf 26,80 $ zu.

Unter Gewinnmitnahmen litten Aktien des Rüstungskonzerns Northrup Grumman mit einem Minus von 0,95 % auf 104,25 US-Dollar. Boeing verbilligten sich um 0,77 % auf 35,90 $. Lockheed Martin gaben 2,03 % auf 45,45 $ nach. Der Chiphersteller Intel legte gegen den Trend 2,00 $ auf 25,00 $ zu. Microsoft gingen nach sehr volatilem Handel im Gefolge des Dauerthemas "Marktbeherrschende Stellung des Konzerns" mit einem Plus von 0,11 % auf 56,38 $ aus dem Handel. Das Tagestief hatten die Aktien mit 54,55 $ markiert.

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