Konjunkturbericht.
US-Notenbank sieht Anzeichen langsameren Wachstums

Der Mangel an Arbeitskräften begrenze das Wachstum, heißt es im Beige Book der Fed.

Reuters WASHINGTON. Bei dem Wirtschaftswachstum in den USA ist nach Einschätzung der US-Notenbank Fed im Juni und Juli eine Abschwächung zu erkennen, doch der Arbeitsmarkt bleibt weiter angespannt. In ihrem am Mittwoch vorgelegten Konjunkturbericht, dem so genannten Beige Book, führt die Notenbank weiter aus, dass die nachlassende Nachfrage der amerikanischen Verbraucher den Preisanstieg zu begrenzen scheine. Die Energiepreise, die im vergangenen Jahr stark gestiegen waren, könnten ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Unternehmen kompensierten höhere Energiekosten offenbar und gäben diese nicht über die Preise an die Verbraucher weiter.

Der Engpass an Arbeitskräften begrenze das Wirtschaftswachstum in einigen Regionen der Vereinigten Staaten, hieß es. Viele Unternehmen vermeldeten steigende Löhne und würden Arbeitskräfte mit Gratis-Mahlzeiten oder einem Bonus locken, berichtet die Notenbank.

Das Beige Book zählt zu den Analysen, auf deren Basis der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) seine Zinsentscheidungen trifft. Das Gremium tagt das nächste Mal am 22. August. Die meisten Analysten rechnen mit keiner weiteren Zinsanhebung. Die Fed hat seit Juni 1999 sechs Mal die Zinsen um insgesamt 175 Basispunkte auf 6,50 % erhöht, um die mit der boomenden US-Konjunktur verbundenen Inflationsgefahren zu bekämpfen.

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