Konjunkturdaten spielen kaum eine Rolle
Euro beendet seinen Höhenflug

Der Kurs des Euro ist am Montag im Nachmittagshandel wieder unter die Marke von 1,01 $ gefallen. Gegen 17 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,0080 Dollar.

HB/dpa FRANKFURT/M. Der Euro war am Freitag nach schwachen Arbeitsmarktdaten und dem Rücktritt von US-Finanzminister Paul O'Neill deutlich gestiegen und hatte die Marke von 1,01 Dollar überschritten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0093 (Freitag: 1,0006) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9908 (0,9994) Euro.

Vor allem die Spekulationen um die Nachfolge des zurückgetretenen US-Finanzminister O'Neill hätten das Marktgeschehen dominiert, sagte Alexandra Bechtel von der Commerzbank. Bereits am Freitag war der Euro über die Marke von 1,01 Dollar gestiegen. Es habe die Erwartung gegeben, dass der mögliche Nachfolger John Snow von der "Politik des starken Dollars" abrücken werde. Zudem hätten die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag auf den Dollar belastend gewirkt.

Die Konjunkturdaten hätten am Devisenmarkt eine eher untergeordnete Rolle gespielt. In Deutschland war die Industrieproduktion im Oktober unerwartet um 2,1 % zum Vormonat gefallen. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6393 (0,6377) britische Pfund, 123,65 (125,02) japanische Yen und 1,4737 (1,4717) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 325,10 (322,45) Dollar notiert. Der Kilobarren Gold kostete 10 490 (Freitag: 10 415) Euro.

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