Konjunktureinbruch belastet
IKB erfüllt Analysten-Erwartungen

Die Düsseldorfer IKB Deutsche Industriebank AG erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2002/03 einen Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 165 Millionen Euro.

vwd DÜSSELDORF. Wie das Finanzinstitut am Donnerstag bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2001/02 mitteilte, ging diese Bilanzkennziffer auf Grund der "sehr ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" auf 160 Millionen Euro von 184 Millionen Euro im Vorjahr zurück. Damit lag die IKB im Rahmen der Erwartungen von Analysten, die einen Wert in der Spanne von 150 Mio bis 170 Millionen Euro prognostiziert hatten.

Den Konjunktureinbruch sowie den "Crash an den Aktienmärkten" machte das Unternehmen für die Anhebung der Bruttorisikovorsorge um 13 Millionen Euro auf 252 Millionen Euro verantwortlich. Jedoch führten Auflösungen von Wertberichtigungen von 48 Millionen Euro und ein Wertpapierergebnis von 29 Millionen Euro zu einem Rückgang des Konzern-Risikovorsorgesaldos um zwölf Mio auf 175 Millionen Euro, teilte das Finanzinstitut mit. Durch eine weitere Ausplatzierung von Kreditrisiken sei es gelungen, den Grundsatz I im Konzern auf 12,1 Prozent - bei einer Kernkapitalquote von 6,4 Prozent - zu verbessern.

Für das vergangene Geschäftsjahr will IKB eine unveränderte Dividende von 0,77 Euro zahlen. Dies entspricht den Angaben zufolge einer Dividendenrendite von 5,2 Prozent auf Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag. Die Bilanzpressekonferenz der Bank ist für den 4. Juli geplant, die Hauptversammlung soll am 30. August stattfinden.

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