Konjunktureller Abschwung: American Express: Analysten erwarten mageres Quartal

Konjunktureller Abschwung
American Express: Analysten erwarten mageres Quartal

Die gesamte Branche teile sich derzeit in Unternehmen, die mit dem konjunkturellen Abschwung gut zurecht kommen und solchen, die schwer unter ihm zu leiden haben.

vwd NEW YORK. Ein mageres viertes Quartal 2001 erwarten Analysten für das Kreditkarten-Unternehmen American Express Co (AmEx), New York. Die gesamte Branche teile sich derzeit in Unternehmen, die mit dem konjunkturellen Abschwung gut zurecht kommen und solchen, die schwer unter ihm zu leiden haben. Zu letzterer Gruppe gehöre eben auch AmEx, meint Moshe Orenbuch von Credit Suisse First Boston.

In dieser Einschätzung scheint sich die Analystenzunft einig zu sein. Während AmEx nach Sonderposten mit einem Gewinn je Aktie von 0,34 bis 0,36 USD für das vierte Quartal rechnet, gehen einer Thomson Financial/First Call-Schätzung zufolge Analysten von 0,22 USD aus, genau so viel wie im dritten Quartal. Im vierten Quartal 2000 wies das Unternehmen noch einen Gewinn von 0,50 USD je Aktie aus.

Schon vor den Anschlägen auf das World Trade Center und vor dem Rückgang des Reisemarktes sickerten Beobachtern zufolge immer wieder schlechte Nachrichten aus dem Unternehmen. Größter Schock für Wall Street im vergangenen Jahr war eine Sonderbelastung von einer Mrd USD für die Fehlbeurteilung des Risikos ihres Junk-Bond-Portfolios.

Der beschleunigte wirtschaftliche Abschwung nach dem 11. September tat sein Übriges. AmEx kündigte für das vierte Quartal zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen von 240 Mio bis 280 Mio USD an. Damit sollen Abfindungen für den Abbau weiterer 5 500 bis 6 500 Arbeitsplätze finanziert werden. Insgesamt baute das Unternehmen 2001 damit zwischen 13 200 und 14 200 Stellen ab. Die Zahlen für das vierte Quartal werden für den 28. Januar erwartet.

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