Konjunkturzahlen helfen
Aktien in New York gut behauptet

Der Dow-Jones Index hat am Mittwoch zwei Stunden nach Handelsbeginn gut behauptet notiert.

dpa-afx NEW YORK. Die Zahlen zu den Verkäufen neuer Häuser hätten die Hoffnung genährt, dass sich die US-Konjunktur schneller als bisher erwartet erholen dürfte, sagten Händler. An der Technologiebörse Nasdaq standen insbesondere Netzwerkausrüster nach einer Herabstufung durch UBS Warburg unter Druck.

Der Dow Jones Index stieg bis 18.00 Uhr um 0,71 % auf 10 528,19 Punkte. Der Nasdaq Composite Index kletterte um 0,85% auf 2 033,83 Punkte. Der marktbreitere Standard and Poor's Index stieg um 0,82 % auf 1 219,37 Punkte.

Die Verkäufe neuer Eigenheime in den USA sind im März um 4,2 % auf ein Rekordniveau von 1,02 Mio. Einheiten angestiegen. Das Wachstum sei deutlich ausgeprägter als erwartet und übertreffe den bisherigen Rekord von 1,00 Mio. Einheiten aus dem vergangenen Dezember deutlich. In einer Konsensusschätzung hatten Wall-Street-Volkswirte lediglich einen Anstieg um 0,2 % auf 913 000 Einheiten prognostiziert.

Die Auftrageingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA sind im März um 3,0 % beziehungsweise 6,2 Mrd. USD auf 205,1 Mrd. USD gestiegen. Das berichtete das US-Handelsministerium am Mittwoch in seinem vorläufigen März-Bericht für das verarbeitende Gewerbe. Analysten waren lediglich von einem Anstieg um 0,7 Prozentpunkte ausgegangen.

Die Pharmawerte konnten überwiegend zulegen. Bristol-Meyers Squibb gewannen 2,50 % auf 56,27 USD. Der Gewinn je Aktie hatte im ersten Quartal (mit 63 US-Cent) 1 US-Cent über den Erwartungen der Analysten gelegen. American Home Produkcts verteuerten sich um 2,76 % auf 55,85 USD. Das Unternehmen konnte mit einem Gewinn je Aktie von 55 Cent die Erwartungen der Analysten erfüllen.

Die Chevron Corp hat im ersten Quartal 2001 mit einem verwässerten Ergebnis je Aktie von 2,49 USD nach 1,59 USD im Vorjahr die Marktprognosen übertroffen. Von First Call/Thomson Financial befragte Analysten hatten durchschnittlich ein Ergebnis je Aktie von 2,21 USD erwartet. Wie der US-Ölkonzern am Mittwoch in New York mitteilte; stieg der Konzern-überschuß um 53 % von 1,04 Mrd. USD auf 1,60 Mrd. USD im ersten Quartal. Die Aktie legte um 0,81 % auf 95,06 USD.

Aktien des Interneteinzelhändlers Amazon.com fielen um 2,98 % auf 15,30 USD, obwohl der Internet-Einzelhändler seine Verluste deutlich verringert hatte. Im ersten Quartal sei der Verlust von 308 Mio. USD auf 234 Mio. USD gesunken, hatte Amazon.com am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt.

Die Investmentbank UBS Warburg hatte sieben Netzwerkausrüster herab gestuft. Dessen Analyst Mikos Theodosopoulos hatte die Werte von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und dies mit den schlechten Aussichten für das laufende Jahr begründet. Aktien des Netzwerk-Spezialisten Cisco Systems fielen um 2,40 % auf 15,87 USD. Juniper Networks verloren 5,09 auf 54,10 USD. Ciena fielen um 3,19 % auf 54,86 USD. Nortel Networks gaben um 2,58 % auf 15,10 USD nach.

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