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Konkrete Gespräche zu neuen UMTS-Partnerschaften

Mobilcom führt zum geplanten Ausbau ihres UMTS-Netzes konkrete Gespräche mit mehreren möglichen Partnern. Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Grenz erklärte am Montag in Büdelsdorf, es gebe dabei drei Möglichkeiten.

vwd BÜDELSDORF. Die erste sei eine Partnerschaft mit einem komplett neuen Telekom-Investor, der in Deutschland noch nicht am Markt sei. Eine zweite Möglichkeit sei ein "kleinerer der heutigen Netzbetreiber in Deutschland" als Partner. Die dritte Möglichkeit bestünde darin, dass UMTS-Netz in seiner Kernfunktion aus eigener Kraft auszubauen und so eine räumliche Abdeckung von 50 bis 60 Prozent zu ereichen.

Für die vollständige Abdeckung würde Mobilcom dann ein Roaming mit einem großen Netz eingehen. "Keiner dieser drei Wege ist vor dem Abschluss, aber es gibt konkrete Konktakte" für alle drei Möglichkeiten, sagte Grenz. Er erklärte zudem, Mobilcom stehe permament mit der France Telecom SA, Paris, in Verbindung und die Gespräche zur Übernahme der Schuldenlast "sind sehr weit". Grenz stellte klar, dass das verlustträchtige Service-Provider-Geschäft im Restrukturierungsplan schon sehr weit fortgeschritten sei. Beim Personalabbau gehe es um einige Hunderte von Arbeitsplätzen, "Tausende sind es nicht", sagte er.

Der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Bernd Rohwer erklärte, zur Übernahme der Schuldenlast gebe es ein Schreiben der France Telecom, in dem Gesprächsbereitschaft signalisiert werde. "Wir hoffen in drei Monaten auf eine Einigung", so Rohwer.

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