Konkrete Zahlen erst im März
Eon-Tochter Stinnes erwartet für 2000 Rekordergebnis

Der Chef des Mülheimer Konzerns, Wulf Bernotat, erklärte gegenüber den Medien, dass gerade die Geschäfte im Exportbereich für ein sehr gutes Ergebnis sorgen werden.

dpa-afx HAMBURG. Der Chef des Mülheimer Stinnes-Konzerns will für das Geschäftsjahr 2000 ein Rekordergebnis präsentieren. Wulf Bernotat erklärte im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe), dass die vier Sparten des Logistik- und Handelsunternehmens deutlich gewachsen seien. Verantwortlich für die guten Geschäfte sei unter anderem auch der schwache Euro gewesen, da Stinnes vom dadurch beflügelten Exportgeschäft profitiert habe. Konkrete Zahlen veröffentlicht die Tochter des Eon-Konzerns allerdings erst am 22. März.

In Zukunft will Bernotat vor allem davon profitieren, dass immer mehr Unternehmen ihre Logistik ausgliedern: "Allein in Deutschland schlummert hier ein Marktvolumen von rund 50 Mrd. Euro mit Wachstumsraten von bis zu 20 %", sagte er. Deshalb solle etwa die mit knapp 190 Mill. Euro Umsatz kleinste Stinnes-Sparte "Sortimente" demnächst verstärkt Logistikkonzepte für den Handel anbieten. "Wir wollen die Produkte unserer Kunden nicht nur an die Laderampe großer Unternehmen schaffen, sondern weitergehende Dienstleistungen wie Regalpflege, die richtige Produktplatzierung oder Promotion-Aktionen anbieten", sagte Bernotat dem Blatt.

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