Konkurrenten sehen sich "ausgebremst"
Neue Technik macht Schumachers Ferrari noch schneller

Eine neue Aerodynamik am Ferrari sowie ausreichende Test mit dem neuen System haben die Ferrari-Konkurrenz erneut geschockt. Nach drei Siegen in drei Rennen scheinen sie sich bereits schon jetzt geschlagen zu geben. "Wir haben Fehler gemacht", gesteht Mercedes-Sportchef Norbert Haug sogar ein.

HB IMOLA. Nach den ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison gab es bislang nur einen eindeutigen Sieger: Michael Schumacher. Die Konkurrenz fuhr bislang nur hinter dem Kerpener Piloten her. Selbst in dieser Form ist Schumacher nur schwer zu schlagen gewesen. Doch nun hat selbst das Ferrari-Team noch einmal aufgerüstet.

Der deutsche Weltmeister kommt sogar in einem noch schnelleren Ferrari zum Heimspiel nach Imola. Die Konkurrenz sieht sich bereits vor dem Europa-Auftakt in der Formel 1 ausgebremst. "Ferrari fährt nur mit zwei Autos, da ist automatisch noch ein Platz auf dem Treppchen frei - das ist mein Minimalziel", sagte Ralf Schumacher am Mittwoch. Auf seiner Homepage (www.Ralf-Schumacher.de) gab sich der Williams-BMW-Pilot nicht besonders optimistisch: "Wenn wir unsere Stärken ordentlich ausnützen und alles optimal hinbekommen, dann haben wir eine Mini-Chance gegen Ferrari."

Auch Mercedes-Motorsport-Chef Norber Haug fürchtet nach der Pleitenserie in den ersten drei Rennen in Australien, Malaysia und Bahrain, dass die "Silberpfeile" beim Großen Preis von San Marino am Sonntag (14 Uhr/Premiere und RTL) nur eine Außenseiter-Rolle spielen werden: "Ich sehe uns nicht um die Spitze fahren, sondern als fünft-oder sechstbeste Mannschaft." Haug gestand dem Hamburger Magazin "stern": "Ja, wir haben Fehler gemacht."

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