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Konkurrenz für Schering-Plough-Produkt belastet Quartals-Umsatz - VerlustDPA-Datum: 2004-07-21 13:16:59

(dpa-AFX) Kenilworth - Der amerikanische Pharmakonzern Schering-Plough Corp. < SGP.NYS > hat im zweiten Quartal wegen billigerer Konkurrenz für sein Heptatitis-C-Medikament weniger Umsatz und einen unerwartet deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Konzernchef Fred Hassan wies im Berichtsquartal einen Verlust von 65 Millionen Dollar oder einen verwässerten Verlust von vier Cent pro Aktie aus.

(dpa-AFX) Kenilworth - Der amerikanische Pharmakonzern Schering-Plough Corp. < SGP.NYS > hat im zweiten Quartal wegen billigerer Konkurrenz für sein Heptatitis-C-Medikament weniger Umsatz und einen unerwartet deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Konzernchef Fred Hassan wies im Berichtsquartal einen Verlust von 65 Millionen Dollar oder einen verwässerten Verlust von vier Cent pro Aktie aus.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 0,01 Dollar gerechnet. In der gleichen Periode des Vorjahres hatte Schering-Plough noch einen Gewinn vor 182 Millionen Dollar oder 12 Cent pro Anteilsschein ausgewiesen. Zudem habe das Unternehmen eine Sonderbelastung von 80 Millionen Dollar im zweiten Quartal verbucht. Der Umsatz fiel im Berichtszeitraum um sieben Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 2,06 Milliarden Dollar gerechnet.

"Auch wenn wir weiter davon ausgehen, dass das laufende Geschäftsjahr - ohne Sonderposten beim Gewinn - unter dem Vorjahr liegen wird, sehen wir eine leichte Stabilisierung im Vergleich zum Auftaktquartal 2004", sagte Konzernchef Fred Hassan. Schering-Plough hatte im August 2003 ein Programm zur Effizienzsteigerung gestartet. Der Turnaround soll 2005 geschafft sein.

Mit seinen patentgeschützten Medikamenten erzielte der Konzern im Vergleich zu dem zweiten Quartal 2003 einen Umsatzrückgang um 12 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. In der Sparte Consumer Health Care stiegen die Erlöse dagegen um 19 Prozent auf 317 Millionen Dollar.

Mit den beiden Cholesterinprodukten Zetia und Vytorin setzte der Konzern 247 Millionen Dollar nach 123 Millionen Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres um. Zetia ist seit 2002 auf dem US-Markt zugelassen. Die Medikamentenklasse der Statine gehört zu den weltweit am häufigsten verabreichten Medikamenten.

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