Konkurrierende Betriebssysteme
Linux könnte Softwareriesen Microsoft ausbremsen

Das künftige Wachstum des Softwareriesen Microsoft würde nach den Worten von Microsoft-Finanzchef John Connors beeinträchtigt, wenn das konkurrierende Betriebssystem Linux bei Büro-Computern stärker vordringen würde. Für die Spielekonsole Xbox erwägt der Konzern zudem weitere Investitionen bis zu einem Erfolg des Gerätes.

Reuters SCOTTSDALE. Bei einer Konferenz in Scottsdale (Arizona) sagte Connors am Mittwoch: "Bezogen auf das Wachstum des Unternehmens ... wäre es schwierig, wenn Linux zu einen Phänomen bei Büro-Computern würde". Zugleich bekräftigte er die Prognose seines Unternehmens. Danach erwartet Microsoft ein anhaltend moderates Wachstum im PC-Bereich. Im laufenden Jahr werde die Expansionsrate im niedrigen einstelligen Bereich liegen.

Im Gegensatz zur urheberrechtlich geschützten Microsoft-Software, wie bei den Betriebssystemen Windows oder den Office-Anwendungsprogrammen kann die Linux-Software kostenlos kopiert und frei modifiziert werden.

Bisher dominiert Microsoft den Markt für Büro-Computer mit seinem Betriebssystem Windows, das weltweit in fast allen Personal-Computern installiert ist. Dagegen liefern sich Linux und Microsoft bei Servern mittlerweile ein Kopf- an Kopf-Rennen.

Für die Xbox könne Connors sich weitere Anstrengungen vorstellen. "Die Rückzugsposition ist, dass wir wahrscheinlich verdoppeln und sie erfolgreich machen", sagte Connors auf die Frage, ob es eine Ausstiegsstrategie bei dem Spielkonsolenbereich gebe. Im nachbörslichen Instinet-Handel legten Microsoft-Aktien auf 56,68 Dollar zu nach einem Schlusskurs von 56,54 Dollar an der Nasdaq.

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