Konkursverwalter gehen wieder in Verhandlungen
Kein Geld für KPNQwest

Der Gerichtspräsident von Amsterdam hat am Freitag den Antrag des insolventen Kabelunternehmens KPNQwest abgewiesen, Banken zur Freigabe von Millionenbeträgen zu zwingen.

dpa DEN HAAG. Das Geld wurde nach Angaben der Konkursverwalter benötigt, um die Kabelnetze des mit 2,2 Mrd. ? verschuldeten Unternehmens weiter in Betrieb halten zu können. Der Energieversorger Nuon hatte gedroht, die Stromlieferungen für den Betrieb einzustellen, falls die Konkursverwalter nicht am Freitag noch bezahlen.

Nach Entscheidung des Präsidenten müssen die Banken, die selbst Ansprüche an KPNQwest haben, das Geld nicht herausgeben. Sie hatten von dem Unternehmen im Tausch Sicherheiten verlangt. Die Konkursverwalter und Vertreter der Banken haben nach der Entscheidung erneut Verhandlungen aufgenommen, bestätigte Verwalter Eddy Meijer.

Bei den umstrittenen Millionenbeträgen handelt es sich um Zahlungen von Kunden des Kabelunternehmens für die Finanzierung eines Notplans zum weiteren Betrieb des Netzes. Der Verkauf der Gesellschaft als Ganzes oder in Teilen würde nach Ansicht der Konkursverwalter erleichtert, wenn das Netz noch einige Zeit in Betrieb bleiben würde. Außerdem seien bei Stilllegung des Netzes Probleme mit dem europäischen Internetbetrieb zu befürchten.

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