Konsequenz aus der Branchenkrise
Nemetschek senkt Prognosen erneut

Der Bau-Softwarehersteller Nemetschek hat seine Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Jahr erneut gesenkt. Statt eines ausgeglichenen Betriebsergebnisses vor Sondereffekten werde nun auf dieser Basis ein Verlust von vier Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Im kommenden Jahr strebt Nemetschek wieder Gewinne an.

HB/dpa MÜNCHEN. Der Umsatz werde in diesem Jahr auf Grund der andauernden Flaute in der Bauwirtschaft nur bei 100 Millionen Euro statt der bislang geplanten 105 bis 110 Millionen Euro liegen. Mit dieser Begründung hatte Nemetschek seine Prognosen auch schon im Juni nach unten geschraubt. In den ersten neun Monaten sank der Umsatz um 17 Prozent auf 77,2 Millionen Euro.

2001 hatte Nemetschek mit einem Fehlbetrag von 46,5 Millionen Euro seine Prognosen weit verfehlt. Als Konsequenz aus der Branchenkrise hatte Nemetschek in diesem Jahr bereits 200 Arbeitsplätze gestrichen. Anfang des Jahres beschäftigte das Unternehmen noch 1000 Mitarbeiter.

Die Kosten seien durch den Stellenabbau bereits deutlich gesenkt worden. "Der Restrukturierungskurs bei Nemetschek zeigt Wirkung", teilte das Unternehmen mit. In den ersten neun Monaten sei der Fehlbetrag auf 11,7 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahreszeitraum: minus 40,8 Millionen Euro).

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