Konsequenzen aus den Unfällen
Killerquallen: Schutzanzüge stark nachgefragt

Nach dem Tod zweier Touristen durch Berührung mit giftigen Quallen an Australiens Ostküste melden Geschäftsleute einen Boom von spezieller Schutzkleidung für Schwimmer.

dpa SYDNEY. Wegen der starken Nachfrage habe er 1 200 zusätzliche Anzüge bestellt, sagte Großhändler John Rogatski am Mittwoch dem australischen Rundfunksender ABC. "Jeder will vorbereitet sein", fügte er hinzu. In der Region gelten die Monate zwischen Mai und Oktober als Urlauberhochsaison.

Am Wochenende war ein 44-jähriger Amerikaner gestorben, nachdem er beim Schwimmen im Great Barrier Reef eine giftige Qualle gestreift hatte. Im Januar war ein 58-jähriger Brite nach einem ähnlichen Vorfall gestorben. In beiden Fällen handelte es sich Medienberichten zufolge um Berührungen mit einer Quallenart namens Irukandji (Carukia barnesi), die vor allem im Indopazifik vorkommt.

Die Würfelqualle ist lediglich daumengroß, ihre Tentakel können aber bis zu einem Meter Länge erreichen. Bei Berührung mit den Nesseln wird ein Gift freigesetzt, das Hautirritationen hervorruft und das so genannte Irukandji-Syndrom unter anderem mit starken Schmerzen, Krämpfen oder Herzprobleme auslösen kann. Jährlich ereignen sich hunderte solcher schmerzhaften Berührungen, die jedoch bislang nie tödlich endeten.

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