Konsolidierung von Vision Networks wird Nettoschulden verringern
S&P hebt Ratings von KPN

Standard & Poor's (S&P) hat das Langfristrating für die Unternehmensbonität sowie für die vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten der KPN NV, Den Haag, auf "BBB" von "BBB-" angehoben.

vwd DEN HAAG. Gleichzeitig hob die Ratingagentur das Kurzfristrating für den Telekommunikationsanbieter auf "A-2" von "A-3" an. Das Langfristrating für die nachrangigen Verbindlichkeiten wurde ebenfalls auf "BBB-" auf "BB+" erhöht. Der Gesellschaft sei es gelungen, ihre Fremdverschuldung zu verringern und ihr operatives Geschäft effizienter zu gestalten, begründete S&P den Schritt.

Der Beobachtung von S&P zufolge hat KPN ihren freien Cash-Flow gesteigert. Aus diesem Grund sei mit einer weiteren Verringerung der Nettoverbindlichkeiten zu rechnen. Für das Jahr 2002 hat der Telekommunikationsdienstleister einen freien Cash-Flow von mindestens 2,3 Mrd. Euro vorausgesagt. Im vierten Quartal sollen die Nettoverbindlichkeiten um 0,3 Mrd. Euro sinken.

Die bevorstehende Konsolidierung der Tochtergesellschaft Vision Networks wird nach Schätzung von S&P die Nettoschulden nochmals um 632 Mill. Euro vermindern. Die geplante Veräußerung des Adressverlages werde mit 500 Mill. Euro zur Verminderung der Verbindlichkeiten beitragen. Dennoch verweist die Ratingagentur auf die weiterhin bestehenden Risiken. Langfristig sei noch unsicher, wie sich KPN im deutschen Mobilfunkmarkt positionieren werde. Auch die Investitionen in UMTS bergen nach Meinung der Ratingagentur Gefahren.

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