Konsolidierungsdruck in der Branche
Surteco füllt die Kriegskasse für Zukäufe

Mit der für September geplanten Kapitalerhöhung sieht sich die schwäbische Surteco AG nach den Worten von Vorstandschef Friedhelm Päfgen für die anstehende Marktkonsolidierung bestens gerüstet.

Reuters MÜNCHEN. Im Zuge der Transaktion werde mit Erlösen von 35 bis 38 Mill. Euro gerechnet, sagte Päfgen am Mittwoch in München im Gespräch mit Reuters. "Damit ist die leere Kriegskasse wieder aufgefüllt." Derzeit führe der im Kleinwertesegment Smax gelistete Zulieferer für die Möbelindustrie mit mehreren Konkurrenten Gespräche, insgesamt seien rund ein Dutzend Firmen mögliche Kandidaten für einen Zusammenschluss. Als Beispiel nannte Päfgen den kanadischen Hersteller von Kunststoff-Kanten Canplast.

Päfgen räumte ein, nach der Übernahme der Gladbecker W. Döllken & Co. GmbH wäre es grundsätzlich besser, zunächst eine Konsolidierungsphase einzulegen, auch wenn die Fusion "faden-gerade" verlaufe. "Wenn der Konsolidierungsdruck in der Branche nicht so groß wäre, würde ich mir durchaus zwei Jahre Auszeit nehmen", sagte er. Im Zuge der Kapitalerhöhung erhalte Surteco aber die nötigen Mittel, um gestärkt aus der Branchenkonsolidierung hervorgehen: "Wir werden mitspielen, nicht zugucken."

Durch die Kapitalerhöhung erhöht sich Päfgen zufolge auch die Attraktivität der Aktie. "Ziel ist es, das Unternehmen mittelfristig in den MDax zu führen", sagte er. Als angestrebten Zeitpunkt nannte er das 2005. Bis dahin dürften aber noch weitere Kapitalmaßnahmen nötig sein, fügte er hinzu.

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