Konsumschwäche belastet
Toys R Us verbucht höheren Quartalsverlust

Der zweitgrößte US-Spielwareneinzelhändler Toys R Us hat im traditionell eher schwachen ersten Geschäftsquartal wegen geringerer Ausgaben der Verbraucher seinen Verlust deutlich ausgeweitet.

Reuters NEW YORK. Im ersten Vierteljahr (per 3. Mai) habe sich ein Netto-Verlust von sieben Mill. Dollar oder drei Cent je Aktie nach vier Mill. Dollar oder zwei Cent je Aktie im Vorjahresquartal ergeben, teilte das in Paramus im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen am Montag mit. Analysten hatten im Schnitt sogar mit einem Verlust je Aktie von vier Cent gerechnet, wie eine Umfrage von Thomson First Call ergeben hatte. Der Umsatz legte auf 2,17 Mrd. Dollar nach 2,10 Mrd. Dollar zu.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hätte sich ohne die Änderungen in der Bilanzierung im Quartal ein Gewinn von zwei Mill. Dollar oder ein Cent je Aktie ergeben. Ohne Berücksichtigung der veränderten Bilanzierung sei für das Gesamtjahr ein Gewinn von 1,15 Dollar je Aktie erreichbar.

Spielwaren-Ketten wie Toys R Us sehen sich in den USA einer wachsenden Konkurrenz durch Discount-Einzelhändler wie Target oder Wal-Mart, dem Marktführer bei Spielwaren in den USA, gegenüber. Die Einzelhandelsketten können die reinen Spielwarenverkäufer beim Preis unterbieten und den Umsatzverlust durch Einnahmen in anderen Bereichen wieder wettmachen.

Die Aktien von Toys R Us verloren an der New Yorker Börse in einem schwächeren Gesamtmarkt mehr als sieben Prozent auf elf Dollar.

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