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Konsumtitel legen zu

Die Wall Street eröffnet uneinheitlich. Während der Dow Jones Index ins Plus drehte, verzeichnet der Nasdaq Index Verluste.

Allen voran zieht die Gewinnwarnung von Dell das Börsenbarometer ins negative Terrain. Doch auch Micron Technologies verliert trotz guter Neuigkeiten im frühen Handel fast sechs Prozent. Der Dow Jones dagegen profitiert von den Kursgewinnen von Procter & Gamble. Der Wert und andere Konsumtitel bekommen am Donnerstag Unterstützung von Merrill Lynch. Auch Clorox und Gilette legen zu.



Merrill Lynch

stufte insgesamt sechs Konsumtitel auf. Der Grund: Die Gruppe dürfte kommendes Jahr einen Gewinnzuwachs in zweistelliger Höhe erwirtschaften. Die Probleme und Missstimmungen wegen währungsbedingter Einbußen seien bereits im Kurs enthalten, so die Analysten.



Während Konsumwerte heute gefragt sind, gerät Einzelhandelswert GAP unter Druck. Die größte US-Kleidungskette meldete gestern einen Rückgang der Verkaufszahlen von acht Prozent. Damit übertrifft der Umsatzrückgang die Befürchtungen der Experten um rund vier Prozent. GAP kämpft nicht nur mit geringerer Nachfrage und sinkenden Preisen. Das Unternehmen hat zusätzliche Probleme mit seinem Tochterunternehmen Old Navy, das weiterhin rückläufige Verkaufszahlen meldet.



Micron

Technologies verliert trotz guter Quartalszahlen. Statt des erwarteten Überschusses von 96 Cents je Aktie erwirtschaftete Micron satte 1,20 Dollar pro Papier. Als Grund für das Ergebnis nannte der Konzern die hohe Nachfrage nach PCs und die geringeren Produktionskosten. Chiphersteller Intel und Mobiltelefonchiphersteller Texas Instruments profitierten zwar vor Handelsbeginn, stehen jedoch nach Handelsstart auf der Verliererliste.



Schwer hat es derzeitig auch der weltgrößte Hersteller von Frankiermaschinen. Pitney Bowes veröffentlichte eine Gewinnwarnung und verliert daraufhin fast 23 Prozent. Die Konssensschätzungen der Analysten von 65 Cents pro Aktie verfehlt das Unternehmen um rund drei Cents pro Aktie. Der Gewinn des gesamten Jahres soll sogar 5,4 Prozent unter den Schätzungen der Analysten liegen. Das Geschäft Pitney Bowes leidet unter geringeren Verkäufen, dem schwachen Euro und einem verstärkten Konkurrenzkampf.



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