Kontaktlose RFID-Systeme
AmaTech will im Juni an den Neuen Markt

Reuters MÜNCHEN. Die AmaTech AG aus Pfronten im Allgäu plant noch im Juni den Gang an den Neuen Markt der Frankfurter Börse. Aus dem Börsengang rechne AmaTech mit einem Emissionserlös in dreistelliger Millionen-DM-Höhe, sagte Finanzvorstand Stephan Hautkappe am Mittwoch. Im Zuge des für Juni geplanten Börsengangs sei eine Kapitalerhöhung um rund 2,2 Mill. Euro geplant. Der Streubesitz solle sich nach dem Börsengang bei etwa 25 % bewegen. AmaTech befasst sich nach eigenen Angaben mit dem kontaktlosen Datenaustausch durch elektromagnetische Systeme.

Das Bankenkonsortium für die Emission solle in der nächsten Woche bekannt gegeben werden. Angesichts des großen Wachstumspotenzials sowie seines innovativen Produkt- und Leistungsportofolios sehe sich AmaTech für den Börsengang "sehr gut gerüstet", hieß es weiter. 1999 habe das Unternehmen den Umsatz auf 21,3 (10,6) Mill. DM verdoppelt. Auf Grund hoher Investitionen in den Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung sei jedoch ein Verlust von 6,2 (3,7) Mill. DM vor Steuern geschrieben worden. Für das Jahr 2000 werde annähernd eine Umsatzverdopplung sowie ein positives Ergebnis angepeilt.

AmaTech sieht sich als führender Anbieter kontaktloser RFID-Systeme (Radio Frequency Identification). Zu den Kunden gehörten unter anderem Bosch, Giesecke & Devrient sowie Siemens, hieß es weiter.

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