Konten können unbefristet eingefroren werden
Arabische Emirate beschließen Gesetz gegen Geldwäsche

Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in den USA haben die Vereinigten Arabischen Emirate ein Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche beschlossen. Das Gesetz, das noch von Präsident Scheich Sajed bin Sultan el Nahjan unterzeichnet werden muss, ermöglicht es der Zentralbank, Banken, Geldwechselinstitute und andere Finanzeinrichtungen besser zu kontrollieren, wie die amtliche Nachrichtenagentur ENA am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise meldete.

ap DUBAI. Zudem kann die Zentralbank verdächtige Guthaben eine Woche lang und mit richterlichem Beschluss sogar unbefristet eingefrieren.

Ferner soll ein Ausschuss geschaffen werden, der die Bekämpfung von Geldwäsche koordinieren soll. Berichten zufolge waren Geldüberweisungen durch das Land geflossen, mit denen die Anschläge in New York und Washington finanziert wurden. Wie aus Regierungskreisen verlautete, wurden Konten des mutmaßlichen Terroristen Mustafa Ahmed eingefroren. Dieser war den Angaben zufolge im Juni in die Emirate eingereist und am 11. September nach Karachi in Pakistan geflogen. Zuvor habe er von einem der mutmaßlichen Flugzeugentführer 15 000 Dollar überwiesen bekommen.

Auch in Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania hatten Mitglieder des Netzwerks El Kaida laut einer Zeugenaussage Konten in den Emiraten.

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