Kontroll- und Disziplinarkommission ermittelt
Van Nistelrooy droht Nachspiel

Der Torjäger der Niederländer soll sich nach dem Abpfiff des Halbfinales gegen Portugal im Kabinengang daneben benommen haben. Da versteht die Uefa keinen Spaß.

HB LISSABON. Die Schiedsrichter-Kritik von Ruud van Nistelrooy nach der 1:2-Halbfinal-Niederlage gegen EM-Gastgeber Portugal könnte für den niederländischen Fußball-Nationalspieler ein Nachspiel haben. Fernsehaufzeichnungen würden zeigen, wie der Torjäger sich nach Schlusspfiff auf dem Weg in die Kabine lautstark und wild gestikulierend bei Schiedsrichter Anders Frisk (Schweden) beschwert hat, berichtete William Gaillard, Mediendirektor der Europäischen Fußball-Union (Uefa), am Donnerstag in Lissabon. Man werde die Angelegenheit nach Eingang des Schiedsrichterberichts prüfen und gegebenenfalls an die Kontroll- und Disziplinarkommission übergeben.

Die Ueaf rechnet damit, dass Frisk die Konfrontation mit dem Stürmerstar von Manchester United in seinem Bericht zu Protokoll gibt. Der viermalige EM-Torschütze hatte den Unparteiischen nach dem Halbfinale am Mittwoch in Lissabon scharf angegriffen und ihn als "Heim-Schiedsrichter" bezeichnet. Es sei unglaublich, wie der Referee die Portugiesen bevorteilt habe, sagte van Nistelrooy: "Bei jeder 50:50-Situation hat er für sie entschieden und wir konnten nichts dagegen machen."

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