Kontrolleure sollen draußen bleiben
Irak verbindet keine Hoffnungen mit UN-Dialog

Die irakische Führung erwartet von ihrem jetzt begonnenen Dialog mit UN-Generalsekretär Kofi Annan nach Worten von Vizepräsident Taha Jassin Ramadan keine speziellen Ergebnisse.

dpa KAIRO/BAGDAD. "Wir sagen, die Verhandlungen sollen weitergehen, und wir haben keine vorgefasste Meinung bezüglich der Ergebnisse", sagte er in der Nacht zum Freitag in Bagdad. Noch vor einer Woche hatte Ramadan erklärt, man werde der von den Vereinten Nationen geforderten Rückkehr der UN-Waffeninspektoren auf keinen Fall zustimmen.

Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hatte Bagdad am vergangenen Mittwoch dringend dazu aufgefordert, die Inspektoren wieder ins Land zu lassen, um einen amerikanischen Angriff auf den Irak zu verhindern.

Zu Äußerungen von US-Präsident George W. Bush, wonach der irakische Präsident Saddam Hussein eine Bedrohung für amerikanische Interessen darstelle, sagte Ramadan: "Der amerikanische Präsident ist ein Verbrecher und hat kein Selbstvertrauen. Deshalb sagt er solche Dinge über einen vom Volk gewählten Präsidenten." Bushs Kommentare seien es nicht einmal wert, kommentiert zu werden.

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