Kontrollierte Abschreibung
Astra1K nach Fehlstart in den Pazifik gestürzt

Nach seinem misslungenen Weltraumstart Ende November ist der 110 Mill. Euro teure europäische Satellit Astra- 1K am Dienstag (Ortszeit) kontrolliert in den Pazifik gestürzt.

HB/dpa MOSKAU. Mit Zustimmung der europäischen Auftraggeber habe der größte zivile Satellit mit ferngesteuerten Bremsmanövern seinen Absturz eingeleitet, teilte ein Sprecher der für den misslungenen Start verantwortlichen russischen Raketentruppen nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit.

Der Kommunikationssatellit Astra1K, der unter anderem bis zu 112 Fernsehkanäle vor allem in Mittel- und Osteuropa übertragen sollte, war auf Grund von Raketenproblemen nach dem Start am 26. November zu früh ausgesetzt worden. Die Betreibergesellschaft SES in Luxemburg hatte anfangs gehofft, den Satelliten von seiner ungewollten Umlaufbahn in etwa 200 Kilometern Höhe auf die erforderlichen 36 000 Kilometer heben zu können.

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