Konzentration auf das Kerngeschäft
Deutsche Bank verkauft Passives Asset-Management

Die Deutsche Bank will ihr Passsives Asset-Management von Aktien und Renten an die Northern Trust Coporation verkaufen.

rtr/vwd FRANKFURT. "Die Deutsche Bank und Northern Trust Corporation haben einen Vertrag über den Verkauf des Passiven Asset-Managements von Aktien und Renten der Deutschen Bank an Northern Trust unterzeichnet", teilte das Geldhaus am Freitag mit. Die Transaktion solle innerhalb der kommenden drei bis sechs Monate abgeschlossen werden, steht aber noch unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Der Verkaufspreis werde voraussichtlich bei 260 Millionen US-Doller liegen.

Die Deutsche Bank trennt sich unter ihrem neuen Vorstandschef Josef Ackermann verstärkt von Aktivitäten, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Nach eingehender Analyse habe sich die Deutsche Bank nun entschieden, sich auf das aktive Asset Management zu konzentrieren. Laut Tom Hughes, Mitglied des Group Executive Committee und Global Head of Asset Management, trägt das Passive Asset Management mit einem verwalteten Vermögen von rund 120 Milliarden Dollar weniger als zwei Prozent zum Ertrag der gesamten Vermögensverwaltung der Bank bei.

Nach Angaben des Chairman und Chief Executive Officer von Northern Trust, William Osborn, wird das verwaltete Vermögen der US-Gesellschaft durch die Akquisition auf rund 447 Milliarden Dollar steigen und Northern Trust damit zu einem der zehn größten Vermögensverwalter in den USA aufrücken. Die Transaktion dürfte den Gewinn von Northern Trust im ersten Jahr leicht verwässern und danach leicht steigern, fügte Osborn hinzu.

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