Konzentration auf die Kernkompetenzen
MWG Biotech weitet Verluste aus

Trotz höherer Verluste im Auftaktquartal 2002 hält das Biotechnologieunternehmen MWG Biotech AG daran fest, im Gesamtjahr operativ in die Gewinnschwelle zu gelangen.

Reuters MÜNCHEN. Das Ziel, 2002 vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in die Gewinnschwelle zu gelangen, sei nicht gefährdet, teilte Finanzvorstand Thomas Becker am Freitag mit. Im ersten Quartal habe sich das Minus beim Ebitda auf 1,6 Millionen Euro nach minus 0,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ausgeweitet, gab das am Neuen Markt gelistete Unternehmen bekannt. Der Fehlbetrag stieg auf 4,1 Millionen Euro von minus 2,1 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich dagegen leicht auf 12,2 (11,7) Millionen Euro.

Auch vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich der Verlust den Angaben zufolge auf 3,6 (minus 2,6) Millionen Euro. Als Grund für das schwächere Ergebnis nannte MWG Biotech einmalige Sondereffekte wie Abfindungen sowie einen Umsatzeinbruch in seinen Roboter-Geschäften vor allem in Großbritannien. Der Geschäftsbereich werde seit dem 1. April neu strukturiert, hieß es dazu.

Zulegen konnte MWG Biotech dagegen im DNA-Dienstleistungsbereich. Dort stieg der Umsatz um 26 Prozent auf 8,2 Millionen Euro. Vorstandschef Matthias Schönermark kündigte eine weitere Konzentration auf die Kernkompetenzen an. Wachstumsimpulse erwarte das Unternehmen unter anderem von strategischen Partnerschaften etwa mit dem US-Unternehmen Dharmacon.

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