Konzentration auf Gewinnmaximierung
Volkswagen hält Seat klein

adx DÜSSELDORf. Der Volkswagen-Konzern will seine spanische Tochter Seat nicht zum Massenhersteller aufbauen. Obwohl das Unternehmen mit 525 000 jährlich produzierten Autos an der Kapazitätsgrenze arbeite, lehnte VW-Vorstand und Seat-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder den Bau einer neuen Produktionsstätte ab. Das Wachstum solle in den kommenden Jahren "ein qualitatives" sein, sagte Pischetsrieder dem in Düsseldorf erscheinenden Magazin "Wirtschaftswoche" (Donnerstagausgabe). Seat habe derzeit die jüngsten Kunden und sei in der unteren Mittelklasse stark.

Als erstes Signal für den neuen Kurs kippte Pischetsrieder den geplanten Stadtlieferwagen "Inca", da dieser nicht zum Markenimage passe. Er sei sicher, mit einer "optmierten Produktionsstruktur und auch einem veränderten Modellmix" in einigen Jahren ein "deutlich besseres Finanzergebnis" bei Seat zu erreichen. Für die Neupositionierung stehe dem Unternehmen bis 2005 eine jährliche Investitionssumme von rund 600 Mill. Mark zur Verfügung. Damit lasse sich "gut arbeiten", sagte Pischetsrieder dem Magazin. rog/hoe

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