Konzentration auf Mitsubishi
Daimler-Chrysler gibt Joint-Venture-Pläne mit Hyundai auf

Die Daimler-Chrysler AG will nach der Aufstockung ihrer Anteile an dem japanischen Partner Mitsubishi Motors Corp ihre Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem koreanischen Automobilhersteller Hyundai Motor Co aufgeben.

rtr DETROIT. "Es macht keinen Sinn, im Dreieck zu springen und in einer Partnerschaft aus drei Unternehmen zu arbeiten", sagte Rolf Eckrodt, der seit Januar bei Mitsubishi für das Tagesgeschäft zuständig ist, dem Magazin "Automotive News". "Es ist wichtig, sich voll auf einen Partner in Asien zu konzentrieren. Das wird Mitsubishi sein", sagte er weiter. Bei Daimler-Chrysler war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erhalten.

Daimler-Chrysler hatte in der vergangenen Woche angekündigt, von Volvo dessen 3,3-%-Anteil an Mitsubishi zu übernehmen, woduch Daimler-Chrysler auf die profitable Lkw-Sparte des japanischen Konzerns zugreifen kann.

Eckrodt sagte dem Magazin weiter, Daimler-Chrysler wolle wegen der verbesserten Partnerschaft mit Mitsubishi die Gespräche über die Entwicklung eines Kleinwagens und ein paritätisches Joint Venture im Lkw-Bereich mit Hyundai absagen. Eckrodt wollte sich indes nicht dazu äußern, ob Daimler-Chrysler im Rahmen ihrer globalen Expansionsstrategie ihre zehnprozentige Beteiligung an Hyundai, die sie im vergangenen Jahr für 470 Mill. $ (1,034 Mrd. DM) gekauft hatte, zu veräußern plane.

Daimler-Chrysler hatte den ehemaligen Adtranz-Chef Eckrodt Anfang des Jahres als Chief Operating Officer zu Mitsubishi nach Japan entsandt.

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