Konzentration auf Software zeigt Erfolg
Sega nach fünf Jahren wieder in der Gewinnzone

Der japanische Videospielehersteller Sega hat nach fünf Jahren in den roten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen Reingewinn ausgewiesen.

Reuters TOKIO. Insbesondere das Spielhallen-Geschäft, in dem Sega in Japan führend ist, habe zu dem Ergebnis beigetragen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Für das abgelaufene Geschäftsjahr zum 31. März wies Sega im Konzern einen Reingewinn von 3,05 Milliarden Yen (22,6 Millionen Euro) aus, nach einem Verlust von 17,8 Milliarden Yen im Vorjahr. Der Betriebsgewinn fiel derweil um 34,5 Prozent auf 9,3 Milliarden Yen, wobei sich insbesondere die schwache Nachfrage nach Videospielen des Konzerns auswirkte.

Sega hatte 2001 die verlustbringende Spielekonsole Dreamcast aufgegeben und sich auf die Entwicklung von Spielsoftware konzentriert. Der harte Wettbewerb auf diesem Markt macht Sega aber zu schaffen.

Der designierte Sega-Präsident Hisao Oguchi sagte, auf dem japanischen Markt wolle das Unternehmen unabhängig bleiben, im Ausland seien aber Partnerschaften denkbar. Außerdem sei eine Kürzung der derzeit rund 1000 Stellen in der Software-Entwicklung um zehn bis 20 Prozent notwendig. Einen Zeitrahmen dafür nannte er aber nicht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Umsatz um 4,4 Prozent auf 197,22 Milliarden Yen gesunken. Für das laufende Jahr erwartet Sega einen weiteren Umsatzrückgang auf 193 Milliarden Yen. Der Reingewinn soll bei 7,5 Milliarden Yen liegen.

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