Konzentration auf vier Kernbereiche
Sulzer: Turbulenzen überstanden

Nichts war es lange Zeit mit der Ruhe in der Schweiz. Wohl kaum ein anderes eidgenössisches Unternehmen erlebte derartige Turbulenzen wie der Mischkonzern Sulzer.

DÜSSELDORF. Die Gesellschaft litt nicht nur unter dem in den USA anhängigen Vergleichsverfahrens der Tochter Sulzer Medica wegen verunreinigter Hüftgelenke. Investoren drängte sich auch der Eindruck einer fehlenden Unternehmensstrategie auf.

Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Mit der Abspaltung von Medica sowie der Anerkennung des Vergleichs sind die Risiken aus den Schadensersatzklagen ausgeschaltet. Die Schweizer fokussieren sich heute auf nur noch vier Kernbereiche: Pumpen, Beschichtungstechnik, chemische Verfahrenstechnik und Brennstoffzellen. Jede dieser Einheiten zählt zu den drei größten weltweit in ihrem Marktsegment.

Das Management plant mittelfristig einen Umsatzanstieg von zuletzt 1,9 (ohne Medica) auf drei Milliarden Schweizer Franken bei einer Betriebsmarge von neun Prozent. Die Börsenkapitalisierung der neuen Sulzer liegt bei 1,2 Milliarden Franken. Die Eigenkapitalquote erreicht 43 Prozent. Zusammen mit einem 2003er-KGV von zwölf ergibt sich eine moderate Bewertung.

Quelle: WirtschaftsWoche

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