Konzentration auf zwei Sparten: Babcock Borsig begrüßt Einstieg von Wyser Pratte

Konzentration auf zwei Sparten
Babcock Borsig begrüßt Einstieg von Wyser Pratte

Nach einem ersten Gespräch mit dem US-Investor habe sich gezeigt, dass sich dessen Vorstellungen über die Zukunft von Babcock mit den eigenen weitgehend decken.

Reuters/vwd OBERHAUSEN. Der Babcock-Borsig-Konzern hat den Einstieg des US-Investors Guy Wyser Pratte begrüßt. Nach einem ersten Gespräch mit dem Amerikaner habe sich gezeigt, dass sich dessen Vorstellungen über die Zukunft von Babcock mit den eigenen weitgehend decken, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Oberhausen auf Anfrage.

Babcock verfolgt bisher erklärtermaßen das Ziel, den Konzern auf die beiden Sparten Energietechnik und Schiffbau zu konzentrieren. Wyser Pratte hatte sich Anfang des Monats mit 5,01 Prozent an dem Oberhausener Anlagenbauer beteiligt und weitere Zukäufe nicht ausgeschlossen. Der Babcock-Aktienkurs hatte auf die Ankündigung mit kräftigen Steigerungen reagiert.

Mit dem Einstieg von Wyser Pratte sehe sich das Babcock-Management auch in seiner Einschätzung bestätigt, an der Börse drastisch unterbewertet zu sein, sagte der Firmenssprecher weiter. Als vorrangiges Ziel 2002 nannte er den Zukauf weiterer Anteile an der Kieler Howaldswerke Deutsche Werft AG (HDW). Bislang hält Babcock hier 50 Prozent plus eine Aktie.

Zu einem Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach Wyser Pratte eine Fokussierung auf den U-Boot-Bau anrege, sagte der Sprecher, Babcock wolle HDW als Universalwerft und damit auch als Schiffbau-Werft erhalten.

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