Konzentration aufs Kerngeschäft: Commerzbank will Kosten weiter senken

Konzentration aufs Kerngeschäft
Commerzbank will Kosten weiter senken

Die Commerzbank will nach den Worten ihres Chefs Klaus-Peter Müller die Kosten weiter senken und nichtstrategische Beteiligungen abbauen.

Reuters FRANKFURT. Der Verwaltungsaufwand solle 2003 unter fünf Milliarden Euro sinken, sagte Müller am Mittwoch bei der Präsentation vorläufiger Geschäftszahlen für 2002. "Per Ende 2004 sollte unsere Kostenbasis dann etwa bei 4,5 Milliarden Euro liegen."

Die Bank will sich insgesamt stärker auf ihre Kerngeschäftsfelder des Filial- und Firmenkundengeschäfts konzentrieren. In den vergangenen Monaten hatte die Bank bereits die außereuropäischen Aktivitäten im Investmentbanking deutlich zurückgefahren. "Um mögliche Zukäufe zu finanzieren, aber auch zur Schonung des Eigenkapitals und um der Konzentration auf Kernaktivitäten Ausdruck zu geben, werden wir den Verkauf von nichtstrategischen Beteiligungen im Finanz- wie im Industriebereich aktiv vorantreiben." Dabei werde sich die Bank aber nur auf Verkäufe einlassen, wenn der Preis stimme und die betreffende Gesellschaft damit einverstanden sei.

Die Commerzbank war im Gesamtjahr 2002 erstmals in der Firmengeschichte in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust vor Steuern war 372 Millionen Euro nach einem Gewinn von 43 Millionen Euro im Vorjahr zudem deutlich höher ausgefallen als von Analysten erwartet.

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