Konzentration von Abwicklungsaufgaben: Gemeinsame Inkasso-Gesellschaft der Sparkassen

Konzentration von Abwicklungsaufgaben
Gemeinsame Inkasso-Gesellschaft der Sparkassen

Mit der Gründung einer gemeinsamen Inkasso-Gesellschaft treiben die Sparkassen in Deutschland die Konzentration von Abwicklungsaufgaben innerhalb der Gruppe weiter voran.

Reuters FRANKFURT. Ziel der Gründung von S-Inkasso sei es, Kosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und durch eine Entlastung von Abwicklungs-Funktionen den Sparkassen mehr Freiraum für den Vertrieb und den Kundenkontakt zu schaffen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der neu gegründeten Gesellschaft solle der Forderungseinzug insbesondere aus dem Mengengeschäft übertragen werden. Zum Start arbeiteten 27 Sparkassen und zwei öffentlichen Versicherer mit S-Inkasso zusammen, hieß es.

S-Inkasso sei jedoch darauf ausgelegt, für alle Sparkassen und Öffentlichen Versicherer bundesweit Inkasso-Tätigkeiten abzuwickeln. Bei steigendem Geschäftsvolumen verspreche man sich Kostenvorteile, die die Attraktivität einer Auslagerung des Forderungseinzuges für die Sparkassen noch steigere. Die Institute könnten überdies ihre Forderungen unabhängig von der eigenen Kreditbearbeitungs- oder Abwicklungssoftware online an das Inkasso-Institut weiterleiten, hieß es.

S-Inkasso ist eine Gründung der Betriebsgesellschaft des ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes (OSGV), der Hessisch-Thüringischen Sparkassen-Dienstleistungsgesellschaft und dem Inkasso-Unternehmen Hansen & Schucht. Sitz des Unternehmens, das seine Arbeit rückwirkend zum 1. Januar aufnimmt, ist Quedlinburg.

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