Konzern bewertet das Ergebnis als "zufriedenstellend": Salzgitter büßt durch Stahlflaute deutlich Gewinn ein

Konzern bewertet das Ergebnis als "zufriedenstellend"
Salzgitter büßt durch Stahlflaute deutlich Gewinn ein

Die Salzgitter AG hat infolge des weltweit schlechten Stahlgeschäfts im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch verzeichnet.

Reuters HANNOVER. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs büßte der Konzern 2002 mehr als die Hälfte seines Reingewinns ein: Das Ergebnis nach Steuern sei auf 65,9 Mill. Euro gesunken von 144,3 Mill. Euro im Jahr davor, teilte Salzgitter am Donnerstag mit. Der Vorsteuergewinn von 72,5 Mill. Euro lag allerdings im Rahmen der von Salzgitter bereits im November nach unten korrigierten Geschäftsprognose.

Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um drei Prozent auf 4,7 Mrd. Euro. Für die Gewinneinbußen sei maßgeblich das weltweit schwache Stahlgeschäft verantwortlich.

Rote Zahlen in der Stahlsparte

Die Stahlsparte schnitt den Angaben zufolge mit roten Zahlen ab. Die Einbußen aus der ersten Jahreshälfte hätte nicht mehr aufgefangen werden können, hieß es. Vor Steuern habe für die Stahlsparte ein Verlust von 23,5 Mill. Euro zu Buche gestanden, nach einem positiven Ergebnis von 30,1 Mill. Euro im Jahr davor. Dagegen hat sich das Röhrengeschäft besser behauptet, verzeichnete aber ebenfalls Gewinneinbußen. Das Vorsteuerergebnis sei um rund 25 Prozent auf 76,8 Mill. Euro zurückgegangen, teilte Salzgitter mit.

Vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Lage im In- und Ausland bewertete der Konzern das Ergebnis 2002 dennoch als "zufriedenstellend". Einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2003 legte das im MDax der mittleren Werte notierte Unternehmen nicht vor. Die Salzgitter AG befindet sich zu gut 25 Prozent im Besitz des Landes Niedersachsen.

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