Konzern dementiert anderslautende Berichte
Chrysler soll 2002 schwarze Zahlen schreiben

Der Daimler-Chrysler-Konzern hält nach eigenen Angaben weiter an seinem Plan fest, bei der US-Tochter Chrysler im kommenden Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen. "Wir rücken nicht von unserem Ziel ab, 2002 den Break-Even bei Chrysler zu erreichen", sagte ein Firmensprecher am Donnerstag auf Anfrage in Stuttgart.

Reuters STUTTGART. Daimler-Chrysler reagierte damit auf Presseberichte, wonach die Gewinnschwelle bei Chrysler 2002 möglicherweise in Frage gestellt sein könnte. Sicherlich seien seit den Anschlägen in den USA vom 11. September Prognosen schwieriger geworden, räumte der Sprecher ein. Dies ändere aber nichts an der Zielsetzung Daimler-Chryslers, die US-Tochter im kommenden aus den roten Zahlen zu führen.

Der Aktienkurs der Daimler-Chysler notierte im frühen Xetra-Handel der Frankfurter Börse nahezu unverändert bei 44,83 Euro. Der deutsch-amerikanische Autobauer hatte der US-Tochter Chrysler ein einschneidendes Sanierungsprogramm auferlegt, nachdem diese tief rote Zahlen geschrieben hatte.

Im laufenden Geschäftsjahr 2001 rechnet Daimler nach früheren Angaben bei Chrysler mit einem Betriebsverlust von 2,2 bis 2,6 Mrd. Euro zuzüglich Einmalkosten von rund drei Mrd. Euro. Im kommenden Jahr soll das Amerikageschäft nach bisherigen Planungen der Stuttgarter die roten Zahlen verlassen, 2003 soll Chrysler wieder einen operativen Gewinn einfahren.

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