Konzern im Visier der US-Börsenaufsicht
Chef des US-Energiehändlers Dynegy tritt zurück

Der Chairman und Vorstandsvorsitzende des US-Energiekonzerns Dynegy, Chuck Watson, ist zurückgetreten. Grund sind die Anschuldigungen über manipulierte Umsätze mit der Versorger-Holding CMS Energy Corp.

Deren Chef, William McCormick, war bereits am Freitag vergangener Woche von Kenneth Whipple abgelöst worden. Bevor das Ausmaß des Skandals um den zusammengebrochenen Energiekonzern Enron bekannt wurde, wollte Dynegy noch im November den Konkurrenten übernehmen.

Doch wenige Monate später geriet auch Dynegy wegen seiner Rechnungslegung ins Visier der US-Börsenaufsicht SEC. Dynegy und CMS wird vorgeworfen, die gleichen Posten mehrmals zum gleichen Preis verkauft zu haben, um so künstlich die Umsätze aufzublähen. Jetzt wird Glenn Tilton, Vize-Chairman des Energiekonzerns Chevron Texaco, dem 26 Prozent von Dynegy gehören, die Rolle des Chairman übernehmen.

Daniel Dienstbier, Präsident von Northern Natural Gas, wird als Interim-Vorstandschef die Lücke füllen, die Watson hinterlässt. Beide sind Mitglieder des Dynegy-Boards. Watson war seit 1989 Vorstandsvorsitzender der Natural Gas Clearinghouse NGC, die sich 1997 in Dynegy umtaufte.

Quelle: Handelsblatt

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