Konzern lässt Strategie vermissen
Merck Finck sieht Thyssen-Krupp weiter als "Outperformer"

Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co. stuft die Papiere der Thyssen-Krupp AG weiter mit "Outperformer" ein.

dpa-afx MÜNCHEN. Positiv bewerten die Analysten in ihrer am Freitag veröffentlichten Studie die Absicht des drittgrößten japanischen Stahlproduzenten Kawasaki Steel Corp, an den Gesprächen zwischen Thyssen-Krupp und NKK Corp beizuwohnen. In den Gesprächen geht es um eine strategische Zusammenarbeit bei der Herstellung von Stahlblechen für die Automobilindustrie. Dies könne Thyssen-Krupp neue Möglichkeiten für den weltweiten Verkauf von Stahl eröffnen.

Weniger begeistert zeigten sich die Experten von der geplanten Umwandlung eines ehemaligen Produktionsstandortes in einen Freizeitpark nahe Krefeld. Thyssen-Krupp wolle 760 Mill. $ investieren und den zweitgrößten europäischen Freizeitpark nach Disneyworld in Paris errichten, hieß es. Die Pläne zeigten einmal mehr, dass der Konzern eine Strategie zur Konzentration auf sein Kerngeschäft vermissen lasse. Selbst Disneyworld in Paris habe damit zu kämpfen, profitabel zu sein, schrieben die Analysten von Merck Finck & Co.

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