Konzern rechnet 2002 mit saisonalen Aufschwung: Marconi streicht weitere 4 000 Stellen

Konzern rechnet 2002 mit saisonalen Aufschwung
Marconi streicht weitere 4 000 Stellen

Der britische Telekommunikationsausrüster Marconi hat die Streichung von zusätzlichen 4 000 Arbeitsplätzen angekündigt und vor einem "weiterhin schwierigen Geschäftsumfeld" gewarnt.

dpa LONDON. In einem Bericht über das letzte Quartal des vergangenen Jahres heißt es, der Umsatz sei auf 706 Mill. Pfund (1,16 Mrd Euro) gesunken. Im vorherigen Quartal lag er noch bei 893 Mill. Pfund. Der Betriebsverlust lag bei 130 Mill. Pfund.

Die Schulden, die im Sommer vergangenen Jahres noch 4,3 Mrd. Pfund betrugen, sind durch den Verkauf einer Reihe von Firmen auf derzeit 3,5 Mrd. Pfund reduziert worden und werden nach Wirksamwerden derzeit bereits beschlossener Verkäufe auf 2,9 Mrd. Pfund sinken.

Marconi beschäftigt derzeit noch rund 30 000 Menschen. Seit September wurden bereits 8 000 Arbeitsplätze durch Restrukturierung beseitigt. Die 4 000 jetzt angekündigten zusätzlichen Arbeitsplatzverluste wurden von der Firma mit "der Notwendigkeit einer weiteren Verringerung der Kostenbasis" begründet. Weitere 9 200 Beschäftigte werden Marconi im Zuge von Firmenverkäufen verlassen.

In der Mitteilung von Marconi, deren Hauptkunden große Telecom- Unternehmen sind, heißt es, man rechne in der zweiten Hälfte des Jahres mit einem saisonalen Aufschwung. Dieser könne aber geringer als im vergangenen Jahr ausfallen.

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