Konzern setzt auf Frühbucher
Neckermann verbilligt Fernreisen

Der Reiseveranstalter Neckermann hat die Preise für Fernreisen in der kommenden Wintersaison gesenkt. Vertreter des Konzerns teilten am Dienstag in Frankfurt mit, dass die Preise um durchschnittlich drei Prozent unter Vorjahresniveau lägen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Reisen nach Südafrika seien um acht Prozent und in die Dominikanische Republik um vier Prozent günstiger. Als Gründe nannte der Konzern verbesserte Einkaufskonditionen und günstige Währungsentwicklungen.

Insgesamt verzeichnet die Hauptmarke des zweitgrößten deutschen Touristik-Konzerns Thomas Cook schon jetzt einen deutlichen Buchungszuwachs für die Wintersaison. Im vergangenen Jahr war es nach den Anschlägen vom 11. September in den USA bei den Fernreisen zu Einbrüchen bei den Gästezahlen um 15 % gekommen. Besonders gefragt seien derzeit Reisen in die Dominikanische Republik, nach Thailand und Sri Lanka, sagte Matthias Rotter, Neckermann Direktor für Fern- und Nordamerikareisen. Sehr gut würden auch Angebote für China, Indien und Vietnam angenommen. Nordamerika und besonders die USA seien wieder gefragt.In diesem Jahr wurde das Angebot zusätzlich um Ziele in Tanzania und Nepal ergänzt.

Der Konzern setzt verstärkt auf die so genannten Frühbucher, die für ihre schnelle Entschlossenheit Rabatte von bis zu 15 % bekommen. Dieses Segment wurde um 30 % ausgeweitet. "Wir sind hier mit der bisherigen Entwicklung zufrieden", sagte Rotter. Sein Konzern sei auch auf mögliche kurzfristige Veränderungen der politischen Lage und eine Verschärfung der Situation im Irak vorbereitet, die unter Umständen das Türkei-Geschäft beeinträchtigen könnte. "Es gibt Verträge, damit wir notfalls vermehrt Angebote für Ziele wie Mallorca machen können."

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