Konzern sucht möglicherweise Partner
Nestlé zweifelt am Gelingen des Hershley-Kaufs

Die Nestle SA, Vevey, wird bei einem vollständigen Kauf von Hershey Foods Corp, Hershey, kaum die Billigung der Wettbewerbsbehörden erhalten.

vwd/dpa NEW YORK. Der Vorstandsvorsitzende Peter Brabeck sagte in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" (Freitagausgabe), ein Kauf von Hershey passe zwar zur Nestlé-Stratgie, bei allen Hauptprodukten Nummer eins oder Nummer zwei sein zu wollen. Er gehe jedoch davon aus, dass die Federal Trade Commission einen Kauf aus Antitrust-Gründen unterbinden werde.

Hershey habe einen Anteil von 43 % am US-Schokolademarkt, gefolgt von Mars, die 27 % Marktanteil hätten, und Nestle selbst mit 12 %. Es sei irreal zu glauben, Nestle würde angesichts solcher Zahlen die Genehmigung erhalten. Die Äußerungen haben Spekulationen befördert, wonach Nestlé möglicherweise einen Partner suche, mit dessen Hilfe sie ein gemeinsames Angebot einbringen werde. Genannt wird etwa die Cadbury Schweppes plc, London. Die Zeitung schreibt weiter, der Generalstaatsanwalt von Pennsylvania wolle eine Beschluss erwirken, jeglichen Verkauf von Hershey zu unterbinden, da dies der Gemeinde Hershey Schaden zufüge.

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