Konzern will vor allem die Marke Jeep stärken
Daimler-Chrysler ordnet US-Marken neu

Die Daimler Chrysler AG hat die Neuorganisation ihrer US-Marken bekannt gegeben. Produktentwicklung, Marketing und Händlernetz sollen gebündelt und so genannten "Brand Chiefs" unterstellt werden. Auf diese Weise will der Autobauer die Marke Jeep stärken und die Marketing-Aktivitäten straffen.

bba DETROIT. Die US-Tochter des Stuttgarter Konzerns ernennt drei neue Markenchefs, die über größere Kontrolle beim Werbebudget verfügen und sich mehr an der Entwicklung neuer Modelle beteiligen sollen. Zudem wird das Gesamt-Werbebudget von 1,4 Mrd. $ jährlich aufgeteilt und den drei Marken Chrysler, Dodge und Jeep zugeordnet. Für diese Marken wird je einer der Spartenmanager eingesetzt. Zuvor lagen Entwicklungsaktivitäten und Budgetkontrolle in verschiedenen Händen.

Der neu geschaffenen Führungsriege gehören Tom Marinelli (50) an, bislang Marketing-Chef für Chrysler und Jeep, der jetzt als Vice President nur noch für Chrysler zuständig ist. Darryl Jackson (41) wird Vice President der Marke Dodge. Jeff Bell (40) ist neuer Vize bei der Marke Jeep. Die Neuorganisation der US-Marken soll neben der Straffung der Marketingaktivitäten auch eine größere Transparenz zu schaffen, wie Jim Schroer erläuterte, Executive Vice President für Global Sales und Marketing bei der Chrysler Group. Insbesondere die bessere Vermarktung der Marke Jeep sei für den Konzern wichtig. Sie war zuletzt unter Druck geraten, weil Konkurrenten eine Reihe neuer Modelle in der Sparte Sportfahrzeuge auf den Markt gebracht hatten.

Quelle: Handelsblatt

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