Konzernchef selbst vom Mobiltelefon-Zahlen überrascht
Siemens-Handys „praktisch ausverkauft"

"Das erste Quartal ist sehr gut gelaufen, wir sind praktisch ausverkauft", sagte Pierer am Donnerstag auf dem Flug vom chinesischen Chengdu ins kasachische Astana. Das erste Quartal sei im Handy-Geschäft zwar traditionell ohnehin das Beste, "aber dass es so stark wird, war nicht abzusehen."

HB ASTANA/FRANKFURT. Das Geschäft sei auch besser gelaufen als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Die Entwicklung im Konzern habe im ersten Quartal den eigenen Erwartungen entsprochen, sagte Pierer. Der Siemens-Chef begleitet Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zusammen mit anderen Wirtschaftsvertretern auf einer Reise durch China und Kasachstan.

Siemens ist der weltweit viertgrößte Handyhersteller und hat für 2003 einen weltweiten Absatz von 470 Millionen Mobiltelefonen prognostiziert. Damit zeigt sich der Konzern optimistischer als Beratungsgesellschaften wie Gartner oder Strategy Analytics, die 460 Millionen verkaufter Handys erwarten. Die Aussagen Pierers zum Handyabsatz im ersten Quartal decken sich mit den Einschätzungen anderer europäischer Mobilfunkunternehmen, wonach der diesjährige Ansturm in der Weihnachtszeit kaum zu decken ist.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/03 (zum 30. September) hatte die Siemens-Mobilfunksparte ICM ihren operativen Gewinn auf 49 Millionen Euro verdoppelt und 39 (Vorjahr: 33) Millionen Handys verkauft.

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