Konzernchef Urban will Karstadt-Quelle zum Medienkonzern machen
Karstadt-Quelle: Investitionen ins Fernsehen

Der Warenhauskonzern Karstadt-Quelle will ins Fernsehgeschäft investieren und Waren verstärkt übers TV verkaufen.

ras DÜSSELDORF. In Frage kommt der Aufbau eines eigenen Einkaufskanals oder ein Zeitfenster in einem bundesweiten Sender. Das Unternehmen will dort auch für seine Angebote in den Warenhäusern und im Internet werben. Nach einer Umfrage im Auftrag von Karstadt-Quelle würden 60 Prozent der Kunden einen TV-Kanal als zusätzlichen Vertriebsweg akzeptieren. Bestätigt fühlt sich der Konzern durch drei erfolgreiche Pilotprojekte. Im Privatsender NBC Giga betreibt Karstadt einen Multimediashop. Auf MTV 2 verkauft Konzerntochter WOM Musik. Und im Münchner Einkaufssender Home Shopping Europe (HSE) läuft die Quelle-Show. An HSE hält Quelle bereits 10,01 Prozent. 33 Prozent besitzt noch Thomas Kirch, 15 Prozent Premiere-Chef Georg Kofler und 41,99 Prozent das US-Unternehmen Home Shopping Network. Einkaufen via Fernsehen ist eine Lieblingsidee von Konzernchef Wolfgang Urban. Der hatte bereits vor zwei Jahren propagiert, KarstadtQuelle müsse zum Medienkonzern werden. Elektronische Medien brachten im vergangenen Jahr Umsatz in Höhe von 814 Millionen Euro - 80 Prozent mehr als 2000. Der Gesamtumsatz des Konzerns lag 2001 bei 16,1 Milliarden Euro.

Quelle: Wirtschaftswoche

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