Konzernumbau als Sonderposten: J.P. Morgan und Merrill Lynch mit mehr Quartalsgewinn

Konzernumbau als Sonderposten
J.P. Morgan und Merrill Lynch mit mehr Quartalsgewinn

Die großen US-Banken J.P. Morgan Chase und Merrill Lynch haben im ersten Quartal 2003 im Jahresvergleich deutlich besser verdient.

HB/dpa NEW YORK. Bei J.P. Morgan stieg der Gewinn um rund 43 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie die Bank am Mittwoch in New York mitteilte. Gründe seien gestiegene Erlöse beim Investmentbanking sowie eine verbesserten Qualität der Kreditstruktur gewesen, hieß es.

Im Schlussquartal 2002 hatte die Bank wegen zahlreicher Sonderposten wie Konzernumbau und Prozesskosten einen Verlust von 387 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Gewinn pro Aktie lag im ersten Quartal 2003 bei 0,69 Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit 0,51 Dollar gerechnet.

Der Gewinn der Verbrauchersparte stieg um 39 Prozent auf 704 Millionen Dollar, die Erträge im Investmentbanking verbesserten sich um 22 Prozent auf 932 Millionen Dollar.

Die Investmentbank Merrill Lynch steigerte ihren Gewinn im ersten Quartal um 5,9 Prozent auf 685 Millionen Dollar (632 Mill. Euro). Das Unternehmen verwies vor allem auf umfangreiche Kostensenkungen. Der Wirtschaftsagentur Bloomberg zufolge hat Merrill Lynch seit dem Jahr 2000 mehr als 22 000 Stellen gestrichen, um die Kapazitäten an die sinkende Nachfrage anzupassen.

Beim Gewinn pro Aktie übertraf Merrill Lynch mit 0,72 Dollar die Erwartungen von Analysten, die mit 0,61 Dollar gerechnet hatten.

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