Konzernumsatz gesunken
Lila Logistik trennt sich von Konzerntöchtern

Der am Neuen Markt gelistete Logistik-Dienstleister Müller-Die Lila Logistik will sich auf das Speditions-Geschäft konzentrieren und hat zwei Töchter außerhalb des Kerngeschäfts wieder verkauft.

Reuters BESIGHEIM. Der Konzernumsatz werde wegen der Entkonsolidierungen 2002 nur noch bei 60 Millionen Euro statt der geplanten 70 Millionen Euro liegen, sagte ein Sprecher am Freitag in Besigheim. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll jedoch wie geplant 2,8 (2001: plus 1,9) Millionen Euro betragen. Dazu kommen Kosten für den Umbau des Konzerns, über deren Höhe sich Müller aber erst am 22. November äußern will.

Die erst im März erworbenen 51 Prozent an der V Europe Export Marketing GmbH-Line in Sehnde (Hannover) seien ohne Verlust an den Alteigentümer zurückgegeben worden. Die Beteiligung von 51 Prozent an der Bau- und Standortplanungsgesellschaft TKS sei auf 47 Prozent abgebaut worden. TKS und V-Line werden im Jahresabschluss von Müller nur noch anteilig konsolidiert.

Müller hatte wegen des schlechten Geschäfts seiner Kunden in der Konsumelektronik seine Gewinnerwartungen für 2002 drastisch reduziert. Bis dahin hatte die Spedition noch ein Ebit von 3,8 Millionen Euro prognostiziert. Bis Jahresende sollen 60 von 780 Stellen abgebaut werden.

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