Konzernverlust in Höhe von 174,5 Millionen DM
Hohe UMTS-Kosten drücken Mobilcom in die roten Zahlen

Das Mobilfunkunternehmen Mobilcom ist im vergangenen Jahr erwartungsgemäß erstmals seit dem Börsengang in die roten Zahlen gerutscht.

dpa-afx RENDSBURG. Das Konzernergebnis ist nach vorläufigen Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2000 von +170,80 Mill. DM auf-174,50 Mill. DM abgefallen. Das Ergebnis je Aktie belaufe sich damit auf-3,40 DM gegenüber dem Vorjahreswert +3,93 DM, teilte das im Nemax 50 notierte Unternehmen in Rendsburg mit. Mit diesem Ergebnis lag Mobilcom am unteren Rand der Analystenerwartungen, die durchschnittlich einen Konzernverlust zwischen 95 Mill. DM und 206 Mill. DM prognostiziert hatten.

Mobilcom Intraday-Chart

Der Umsatz ist Mobilcom-Angaben zufolge auf ein Rekordniveau von 4,6 Mrd. DM gegenüber dem Vorjahreswert von 2,43 Mrd. DM gestiegen. Dieser Wert lag damit am oberen Rand der Konsensschätzungen. Der operative Cashflow sei von 140,40 Mill. DM im Vorjahr auf-400,90 Mill. DM im Jahr 2000 gefallen. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe das Telekommunikationsunternehmen einen Verlust von 22,05 Mill. DM gegenüber +386,6 Mill. DM im Vorjahr verzeichnet.

Ursache für die Verluste im Jahr 2000 waren nach Unternehmensangaben und Analysteneinschätzung die hohen Aufwendungen für den UMTS-Start, Investitionen in Kundenwachstum und Restrukturierungsmaßnahmen. Die Wachstumsinvestitionen seien im abgelaufenen Jahr auf 890 Mill. DM gegenüber 261 Mill. DM im Vorjahr gestiegen. Ende 2000 hatte Mobilcom 6,52 Mill. Kunden. Das sei eine Steigerung von 99 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 3,28 Mill.

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