Kooperation bei der Antibiotika-Entwicklung
Evotec und Prolysis machen gemeinsame Sache

Die Biotechnologieunternehmen Evotec OAI und Prolysis Ltd. arbeiten bei der Entwicklung neuer Antibiotika zusammen.

Reuters HAMBURG. Bei der Suche nach antibiotischen Wirkstoffen werde Evotec seine Expertise in der Biologie, sowie in der medizinischen und computergestützten Chemie in die Kooperation einbringen, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Die Vereinbarung sei zunächst auf drei Jahre angelegt und habe einen Volumen von fünf Millionen Euro. Durch die nachfolgende Herstellung von Chemikalien könne das Volumen aber noch auf rund zehn Millionen Euro steigen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit würden Wirkstoffe gegen ausgewählte Targets von der in Großbritannien ansässigen Prolysis entworfen und synthetisiert, hieß es weiter. Unter Targets werden in der Biotechnologie die Angriffspunkte oder Zielmoleküle verstanden, über die Arzneimittelwirkstoffe ihre Wirkung entfalten. Evotec werde unter Einsatz seiner Technologie die Eigenschaften dieser Substanzen verbessern und dafür Zahlungen sowie eine unter fünf Prozent liegende Beteiligung an Prolysis erhalten.

Die im Auswahlindex Nemax-50 notierte Evotec-Aktie legte in einem schwachen Markt um 5,24 Prozent auf 2,21 Euro zu.

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