Kooperation bei Produktion, Verkauf und Marketing
Daimler-Chrysler will „Vario“ nicht einstellen

Der in Ludwigsfelde gebaute Mercedes-Benz-Transporter "Vario" soll nicht der Zusammenarbeit mit Mitsubishi Motors Corp. (MMC) zum Opfer fallen. Das sei zurzeit nicht Gegenstand der Gespräche zwischen der DaimlerChrysler AG, Stuttgart, und ihrer 37,3-Prozent-Beteiligung MMC.

vwd STUTTGART. Das sagte ein Daimler-Chrysler-Sprecher am Dienstag auf Anfrage zu einem Bericht aus Tokio über entsprechende Pläne. Der Sprecher bekräftigte lediglich frühere Aussagen, wonach es im Nutzfahrzeugbereich zwischen DaimlerChrysler und MMC "an allen Ecken und Enden" Gespräche über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gebe.

Dabei gehe es unter anderem um die Bereiche Produktion, Einkauf, Marketing und Finanzierung. Man stehe bei diesen Gesprächen "nicht unter Zeitdruck", betonte der Sprecher. Der Transporter "Canter", der jetzt in Japan von MCC in einer völlig überarbeiteten Version vorgestellt wurde, wird seither schon von DaimlerChrysler in fünf europäischen Ländern vertrieben. In Deutschland liegt der "Canter"-Vertrieb in den Händen von MMC. Der Gesamtabsatz des Transporters "Vario", ein Pritschenfahrzeug mit 4,8 t bis 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht, lag im Jahr 2001 nach Angaben des Sprechers bei rund 6 000 Einheiten.

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