Kooperation bei Teilen für Wasserstoff-Tanks
BMW und GM setzen gemeinsam auf Wasserstoff

Der Münchner Automobilhersteller BMW hat mit dem US-Konzern General Motors (GM) die gemeinsame Entwicklung von Bauteilen für Wasserstoff betriebene Fahrzeuge vereinbart.

Reuters DETROIT. Dies teilte GM am späten Dienstagabend in Detroit mit. Die beiden Automobilhersteller wollten ihre Pläne bei der Hannover Messe am Mittwoch vorstellen. Nach Angaben von Larry Burns, Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von GM, wollen GM und BMW gemeinsam weltweite Standards für Tank-Bauteile festlegen. Dazu gehöre zum Beispiel das Verbindungsstück, an dem Zapfsäulen mit flüssigem Wasserstoff am Fahrzeug angeschlossen werden können.

Wasserstoff soll in Zukunft herkömmliche Brennstoffe wie Benzin oder Diesel für den Antrieb von Autos oder Lastwagen ersetzen. "Sowohl GM als auch BMW bemühen sich, Wasserstoff betriebene Autos bis 2010 auf die Straßen zu bringen", sagte Burns. Beide Konzerne gehen in der Technik aber unterschiedliche Wege. GM hat kräftig in die Entwicklung von Brennstoffzellen als Ersatz für den Verbrennungsmotor investiert. Dabei handelt es sich um eine Art Batterie, die mit Wasserstoff und Sauerstoff gespeist wird. BMW hingegen arbeitet an der Entwicklung von Motoren, die durch die Verbrennung von Wasserstoff angetrieben werden.

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