Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern gründet "BioConValley"-Verbund

adx WARNEMÜNDE. Unter dem Namen "BioConValley" will Mecklenburg-Vorpommern künftig international als Kompetenzzentrum für Biotechnologie auf sich aufmerksam machen. Ein Verbund unter Mitwirkung von Firmen, Universitäten und der Landesregierung wurde heute in Warnemünde gegründet. Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) unterzeichnete eine Erklärung, die Grundlage einer engen Zusammenarbeit aller Partner auf diesem Spezialgebiet sein soll. Gleichzeitig strebt der Verbund eine Partnerschaft mit der Medizinforschungsregion Medicon Valley in Südschweden an.

Mit der Deklaration verpflichtet sich die Landesregierung zu einer besonderen Unterstützung der Biotechnologie, der Biomedizin und der Medizintechnik im Land. Vor allem sollen Verbundprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden. Die am Verbund beteiligten Firmen ihrerseits wollen sich gegenseitig bei der Gründung von Firmen, bei der Suche nach Investoren und Vermittlung von Geschäftskontakten helfen. Gemeinsam soll in die Grundlagenforschung investiert werden.

Mit dem Markennamen "BioConValley" erhofft sich das nordostdeutsche Bundesland eine hohe internationale Ausstrahlung. Bislang arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern 64 Biotechnologiefirmen mit 800 Beschäftigten und 700 Wissenschaftlern. Jährlich kommen etwa acht neue Unternehmen hinzu. Zu den bekanntesten Firmen, die mit Weltneuheiten auf sich aufmerksam machten, gehören der Börsenneuling Plasma Select aus Teterow mit seiner Therapie der Blutwäsche und die Rostocker Teraklin AG mit Entwicklungen zum Leberersatz.

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