Koordination der Anstrengungen
Interpol hilft bei der Suche nach irakischer Kunst

Interpol will nach den Plünderungen vor allem im irakischen Nationalmuseum von Bagdad dabei helfen, verschwundene Kunstwerke wiederzufinden. Am Sitz der internationalen Polizeiorganisation im französischen Lyon kamen am Montag Experten von Interpol, vom Zoll, von der Unesco und vom internationalen Museumsverband zusammen, um ihre Anstrengungen zu koordinieren.

HB/dpa LYON. Es geht darum, mehr Daten über die Ausstellungstücke zu bekommen und sie Interpol verfügbar zu machen.

Am Dienstag wird US-Justizminister John Ashcroft über die amerikanischen Bemühungen berichten, die vermissten Objekte wiederzufinden und zu verhindern, dass sie in dunklen Kanälen verschwunden bleiben. Washington hatte Interpol nach den Plünderungen gebeten, bei der Suche nach der irakischen Kunst aktiv mitzuwirken. Der amerikanische Generalsekretär der Organisation, Ronald K. Noble, hatte daraufhin rasch ein Sonderteam in mehrere Länder der Krisenregion geschickt.

Der Vizegeneraldirektor der UN-Organisation für Kultur, Erziehung und Wissenschaft, Mounir Bouchenaki, nimmt ebenfalls an der Tagung hinter verschlossenen Türen teil. Zusammen mit den großen Museen soll die UNESCO ein Inventar der aus dem Museum und anderen Orten des Irak entwendeten Kunstwerke herstellen, das dann an Interpol gegeben wird.

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